Category Archives: Kamera

Intercom – es wird kräftig im Hintergrund getüftelt

Hallo,
meine Arbeiten am Intercom sind im vollen Gange.

Warum dauert das so lange?
Zeit und die nötige Ahnung machen alles langsam.
Da ich nur nach Feierabend und wenn ich die Lust habe, daran arbeite dauert das alles etwas länger. Zudem bin ich kein gelernter Elektroniker und muss mir daher alles “anlesen”. Mir steht leider kein Profi zur Seite der es mir erklärt. Ich muss mir alles selbst beibringen…

OpAmps, Symmetrie und co
Zum Verständnis zählen hierbei Dinge wie Audio Verstärkung, Symmetrierung, Desymmetrierung, Summierung und so weiter.
Zudem das Einarbeiten in die Techniken der großen Hersteller, RTS (Telex/ Bosch) und Drake/Clearcom.

Die großen Intercom Spezialisten
Die großen Intercom Spezialisten inkl. dem deutschen digital Pioneer “Riedel” können leider nur groß bis ganz groß und vor allem eins: teuer bis ultra teuer. Also nix für unsere Hobby Projekte. Zumal wir ja “nur” drei Kameras und eine Sprechstelle bedienen wollen.

Eine Masterstation wird gebaut
Was benötigt man für ein Intercom? Richtig: eine Masterstation.
Genau diese baue ich anhand “alter” Intercom Einzelteilen zusammen. Besser gesagt, ich bin dabei diese Teile so umzubauen das die Einzelbrocken im Verbund zusammenarbeiten. Damit das funktioniert muss alles mögliche umbebaut werden, sprich Signale summiert, verstärkt etc werden und alles schön symmetrisch und entkoppelt, damit es nicht brummt. Hört sich einfach an, in der Praxis zeigen sich diverse Probleme. Beispielsweise in der Beschaffung mancher Bauteile, diese kommen teilweise aus China, das dauert.

Beltpack 2 Wire
Die letzte Ausbaustufe soll dann noch die Integration klassischer Beltpacks darstellen. Das nötige Wissen habe ich mittlerweile.

 

Sobald ich signifikant weiter bin kommt ein Artikel mit Bildern der Schaltungen.

Sony DSR-DU1 DVCAM Festplatten Recorder

Hallo,
ich bin günstig an den Festplattenrecorder aus der DVCAM Zeit gekommen.
Es handelt sich um den Sony DSR-DU1 mit dem optionalen Sony DSR-CA1 V-Mount Gehäuse.

Doch der Recorder wollte nicht angehen, als ich den Akku anschloss und die angedockte Kamera einschaltete machte diese ebenso keinen Mucks.

Edelschrott aus 2003?
Ich erinnerte mich leidvoll an den Panasonic P2 Store. Doch dieser Recorder wollte nicht angehen. Dann probierte ich den XLR Power Stecker und er ging an. Die Kamera ging an, meldete aber Low Battery. Komisch. Nicht lange diskutieren aufschrauben!
Ich staunte nicht schlecht, da war mehr Elektronik drinn als man von einem “dummen” Gehäuse erwartet.

Sony hats gut gemeint und übertrieben.
Ich war dann doch etwas irritiert. Warum hat man den Aufwand betrieben und baut zwei DC-DC Wandler, Umschaltelektronik und Spannungsüberwachung dort ein? Eine normale Broadcastkamera benötigt am Stromeingang keine direkte 12V sondern akzeptiert dort 11-17V. Warum Sony den Stromausgang über die Elektronik laufen lässt? Ich verstehe es nicht. Das im Recorder wohl kein Platz mehr für den DC-DC war kann ich verstehen, aber es ist umständlich und birgt zusätzliche Fehlerquellen. Zumal der Adapter unten sehr warm wird, wenn die Kamera eingeschaltet ist.

Analsyse
So, da lagen nun die einzelenen Platinen vor mir, finde den Fehler! Warum aktiviert der Akku die Elektronik nicht, sprich der DC-DC funktioniert nicht. Nach einigen Messungen und studieren des Schaltplans aus dem Service Manual kam ich zum Schluss das wird nix. Zumal die FETs schwer zu beschaffen sind und noch viel schlimmer, die SMD Bauteile extrem winzig, das kann ich so nicht löten.

Russische Methode
Also hebeln wir die Hälfte der tollen Sony Elektronik aus und nutzen die einfache Lösung.
Man muss wissen, der CA1 Adapter wird per Akku oder Netzteil versorgt. Doch nur die Versorgung per Netzeil funktioniert noch. Aber ich würde gerne wieder beide Arten nutzen ohne die Platine aufwändig zu reparieren. Da am XLR Stecker typisch Sony ein kleiner Schalter eingebaut ist, der der Elektronik sagt “Netzteil angeschlossen” zweckentfremde ich diesen.
Die Plus Leitung wird über den Schalter am XLR geführt und dann an den XLR mit angeschlossen. Solange das Netzteil nicht eingesteckt ist läuft der Strom vom Akku über den Schalter in den Netzteil Anschluss. Wird das Netzteil angeschlossen, wird der Akku getrennt.

Lösung out of the Box
Durch diesen “Kunstgriff” konnte ich die ursprüngliche Funktion wiederherstellen. Der Adapter funktioniert nun wieder mit Akku oder alternativ mit dem externen Netzteil.
Nun musste noch das Problem mit dem Ausgang, sprich die Stromversorgung zur Kamera behoben werden. Dies funktioniert auf ähnliche Weise, nur dass ich die Anschlüsse direkt zum Stromeingang durchgeschaltet habe.
Kabel von einem alten PC Netzteil halfen hier wunderbar.

Datei kann nicht gelesen werden
Nun was macht man mit so einem tollen Recorder? Klar man hängt ihn an den PC und kopiert die Daten runter um diese am PC zu betrachten.
Denkste.
Dumm nur, dass Sony die Videodaten nicht in einem allgemeinen Videocontainer speichert, sondern in igendwas eigenem. Toll.
Mit VLC sieht man ganz kurz was und dann kommt nur noch Pixelsturm. FFMPEG kann, ausser Fehler, auch nix daraus zaubern. Angeblich soll ein altes FinalCut am Mac damit umgehen können. Dieser Test steht noch aus.

Kaufempfehlung?
Meine Empfehlung für dieses Wunderwerk an japanischer Festpaltten Recorder: nicht kaufen.
Der Panasonic P2 Gear kann es besser und ist moderner, allerdings nicht Huckepack am V-Mount.

Sony MSW-900P IMX Kamera – back to life

Hallo,
ich habe es getan, ich habe mir im Jahre 2017 eine alte -defekte- Sony IMX Kamera gekauft.
Diese Kamera bzw. das IMX Format stand schon lange auf meiner Wunschliste, nun hab ich sie.

Es ist die erste Generation IMX die es von Sony gab und quasi die letzte “Innovation” bei bandbasierten SD Broadcast Kameras. IMX wurde als “open” System angepriesen, MPEG2 basiert und sollte DVCpro 50 von Panasonic die Stirn bieten. Das Sony IMX Format wurde in Deutschland von einigen Sendern direkt angenommen und lange benutzt. Das IMX Format setzte sich in Deutschland besser durch als das verwandte SX Format. IMX stellte die Ablöse von Digital Betacam dar. Das IMX Format lebt noch im bandlosen Sony System weiter, mit den XDCAM Kameras ist auch eine Aufzeichnung als IMX (MPEG2) File möglich.

Kommen wir zurück zu meiner IMX Kamera.
Diese bekam ich defekt, lediglich mit dem Hinweis Kassettenschacht Fehler.
Okay, betrachtet man sich das Bandlaufwerk und insbesondere den Kassettenschacht von Sony DigiBeta und SX Kameras verwundert es nicht, dass es hier ein gewisses Fehlerpotential gibt. Der Kassettenschacht, insbesondere die Mechanik ist -meiner Meinung nach- zu klapprig ausgeführt. Der Deckel drückt nur über einen Hebel und nicht zwei auf die Mechanik. Dadurch fühlt sich der Vorgang alleine schon “lapprig” an. Die Realität zeigt, viele Kameras mit defekten Kassettenschacht.

Bei meiner IMX zeigte sich allerdings, dass nicht der Kassettenschacht als der Übeltäter verantwortlich war, sondern ein ganz anderes Bauteil.
Ich habe die Kamera eingeschaltet und Eject gedrückt, außer einem knurren und knarzen aus dem Laufwerk passierte nichts. Also Deckel ab und rein geschaut. Im inneren steckte eine Kassette und das Band war zerknautscht, zudem war die Bandführung auf “halbacht”. Der manuelle Auswurf zeigte auch, die Mechanik war komplett verklemmt. Ich fing an und zerlegte die Kamera, ein kurze Blick ins Service Manual verriet mir, zum Ausbau des Laufwerks muss ich leider die Boards auf der anderen Seite komplett ausbauen. Nachdem das gemacht war, konnte das Laufwerk ausgebaut werden. Die Mechanik erwies sich als hartnäckig, somit versuchte ich erstmal die Kassette auszubauen, ohne die Mechanik zu beschädigen. Leider gibt es immer wieder Techniker die beim “retten” der Kassette die Mechanik nachhaltig beschädigen und das enorme Kosten nach sich zieht.

Ich konnte die Kassette bergen ohne Schaden anzurichten, die Mechanik blockierte leider immer noch. Ich vermutete ein defektes Zahnrad, wie es schon bei DigiBetas oder den BetaSP Kameras häufige Fehlerursache war.
Doch es war etwas ganz anderes – und zwar hatte sich der Pinchroller verklemmt, wegen einer losen Feder! Nach lösen der Spannung am Pinchroller war die Mecha wieder frei und man konnte sie, wie vorgesehen, bewegen. Den Pinchroller, respektive die Feder konnte ich wieder ordnungsgemäß installieren und dann wurde alles wieder zusammengebaut. Bei ausgebauten Laufwerk lässt es sich deutlich bequemer Arbeiten, als wenn es in der Kamera eingebaut bleibt.

Testlauf
Es funktioniert! Der Bandrecorder der Kamera funktioniert wieder.
Es folgt ein Test bei Tag mit Objektiv und frischer Kassette.

Dauer
Wer gelaubt das das Ganze nur ein paar Minuten gedauert hat, den muss ich leider enttäuschen. Ich habe für die Reparatur, auseinandernehmen,  testen, Fehlersuche etc. ca. 4,5 Std benötigt. Kleiner Fehler, große Wirkung.

Ja, die Kamera muss noch geputz werden….

P2 Karten ohne Ende

Hallo,
unsere HD Kameras sind von Panasonic und diese zeichnen das Bild und Tonmaterial nicht auf Band, sondern filebasiert auf P2 Speicherkarten auf.

Für unsere Drehs, speziell bei Nutzung mehrerer Kameras, benötigen wir doch eine ganze Menge von diesen Karten.

Wir haben weiter aufgerüstet und setzen nun noch weitere 32GB Karten ein, diese verschaffen uns deutlich mehr Flexibilität als die 16GB Karten. Die 64GB Karten sind uns derzeit noch zu teuer.

Zur Technik der Karten:
Im inneren einer P2 Karte dienen vier SD-Karten verbunden durch einen RAID Controller als Speichermedium der Daten. Der RAID Controller sorgt für die korrekte und ausfallsichere Speicherung der Daten.

Aufnahmezeit:
Man kann vereinfacht sagen, pro Minute wird 1 GB Speicher verbraucht.
Setzt man P2nativ oder AVCintra ein, verdoppelt sich die Aufnahmezeit.

 

So sehen diese Karten aus (noch die 16GB Karten):

Schützenfest Hesepe – jh4all ist zum vierten mal dabei

Hallo,
am Pfingstwochenende war es wieder soweit, der Schützenverein aus Hesepe vertraute auf die Experten von jh4all für die Eventaufzeichnung.

Als -non profit- Gruppe kommt es uns auf den Spass und die freien Möglichkeiten an, dies ist bei dieser Veranstaltung gegeben. Das Team um Timo (Jens konnte zeitlich leider nicht) hatte Zugang zu allen Bereichen und die Unterstützung des Vereins bei der Durchführung.

Jessica war für die Planung und die Regie zuständig. Timo und Marcel für die Durchführung.

Es wurde dieses Jahr erneut das Setup aufgerüstet. Zum Einsatz kamen diesmal fast ausschließlich HD Kameras. Im Detail:

2x Panasonic AJ-HPX2100
1x Canon YJ13x6B4 IRS SX12
1x Canon J9 Weitwinkel
1x Sony DSR-300P
1x Panasonic HDC-SD300
1x Panasonic HDC-HS700
1x Panasonic AG-HVX200 (Backup Kamera)
1x TomTom Bandit-Actionkamera

Mit diesem Equipment wurde vom 02.06.2017 – 04.06.2017 ca. 600 GB Videomaterial angefertigt, wobei in 720p sowie in 1080p aufgezeichnet wurde. Die Sony DVCAM Kamera zeichnete lediglich die Zielscheibe ab in 4:3 PAL. Diese Aufnahme wird als Picture-in-Picture genutzt.

Als Zubehör nutzten wir:
15x P2 Speicherkarten (4x 32GB / 11x 16GB)
Regenschutz: Porta Brace, Kata
Stative: Vinten, Manfrotto
Akkus: (V-Mount)Buddy-Pro 190Wh / Beillen 230Wh sowie Sony 90Wh

Die P2 Speicherkarten wurden mittels eines HP Laptops auf eine externe Festplatte transferiert. Dadurch konnten die Karten schnell und effizient genutzt werden.

Marcel durfte als Gaffa-Tape Spezialist wieder für eine sichere Kabelverlegung sorgen.

 

Weitere Impressionen von dem Event:

 

Grass Valley Bildmischer Indigo

Hallo,
endlich haben wir einen kleinen, portablen und universell einsetzbaren Bildmischer.
Er wurde uns von einer Firma kostengünstig überlassen. Ontop gabs noch den passenden iDDR Turbo Recorder/ Player dazu.

Vielen Dank an die Firma.

Der Bildmischer ist quasi rein digital. Die Kameras werden per SDI angeschlossen. Es ist auch ein Tonmischpult intigriert. SDI embedded Audio ist ebenfalls intigriert und mischbar. Auf dem Bild erkennt man es nicht ganz so gut, der Bildmischer hat ein sehr großes Touchscreen Display, als Betriebssystem arbeitet ein Linux. Entwickelt wurde er von einem Grass Valley Team aus Weiterstadt.

Bedienung des Indigo
Der Indigo Mischer ist toll zu bedienen, der rießige Touchscreen ist wegweisend.  Durch das große Touch Display findet man sich schnell in den Menüs und Funktionen zurecht. Bei anderen Bildmischern ist das deutlich umständlicher. Der Display ist sogar als universal Monitoring-Quelle (Preview, Program etc.) nutzbar.

HiRes Board – High Definition vor 10 Jahren
Der Indigo Bildmischer kann mit dem HiRes Board aufgerüstet werden. Danach ist er in der Lage HD auf 2-3 Kanälen zu mischen, inkl. up & down scaling.
Vor 10 Jahren wurde HD noch zum Großteil mit DVI realisiert. Lediglich zwei HD-SDI Ports stehen auf dem extra Board als Input zur Verfügung.

Leider ist das HiRes Board in unserem Mischer defekt, es zeigt Grafikfehler. Warum es das macht, leider fehlt hierzu jegliche Info. Schaltpläne etc. gibt es nicht. Wahrscheinlich ist der FPGA Chip auf dem Board, der die Wandlungen vornimmt, defekt.

Vielleicht findet sich noch Ersatz dafür, mal sehen. Haben Sie eins übrig?

In der Kombination mit unseren Grass Valley Studiokameras ist der Indigo und Turbo eine perfekte Ergänzung und komplettiert unser LineUp deutlich.

End of Service des Indigo
Der offizielle Grass Valley Support für den Indigo und Optionen/Zubehör endet am 31.12.2017.
End of Production war schon 2012.

Der Krampf mit dem P2 Store

Hallo,
da wir relativ viel P2 “gear” unser Eigen nennen, musste ich natürlich auch einen P2 Store kaufen. Den P2 Store habe ich als defekt besonders günstig erhalten, also musste ich zuschlagen. Hätte ich es blos gelassen.

2005 – 12 Jahre alter Backstein
Der P2 Store aka Panasonic AJ-PCS060 wurde damals, ab 2005, für günstige 1.690 EUR verkauft. Das Konzept einfach: die P2 Karten konnten unterwegs unkompliziert auf einer mobilen Festplatte (P2 Store) kopiert und dann gelöscht und wiederverwendet werden. Die Verbindung zum PC oder Mac per USB 2.0 war fortschrittlich. Gespeichert wurden die Daten auf einer 60 GB Festplatte.

Die Technik hinter dem P2 Store
Was steckt nun im P2 Store? Eigentlich nichts ungewöhnliches.
Es ist eine Standard 60 GB 2,5 Zoll IDE Notebook Festplatte eingebaut. Ein kleiner Prozessor, Flash Ram, PCMCIA/ Cardbus Socket und ein DC-DC Wandler. Die Software ist ein Linux Derivat. Die Festplatte ist sogar mit einer kleinen Heizung ausgestattet und gut gepolstert.
(Leider habe ich es verpasst passende Bilder anzufertigen)

Der Krampf
Ich bin erstaunt wie zickig dieser Oldie ist.
P2 Karten werden ohne Probleme erkannt und an den PC durchgereicht. Kopieren einer P2 Karte auf die interne Festplatte geht auch unkompliziert. Doch das wars dann auch.

Die intern gespeicherten Karten werden auf Paritionen auf der Festplatte gespeichert, in einem fixen Layout. Beispielsweise 15x 4 GB Partitionen oder x 8 GB etc…. Kopiert man eine Karte die nicht voll war, wird der “freie” Speicherplatz verschwendet.

Möchte ich die Daten von der internen P2 Store Festplatte auslesen, pah! Nix nada! Ein Zugriff auf diese Daten ist quasi unmöglich. Windows (Win 7 x64, Win XP) Mac und Linux beissen sich die Zähne an der Platte aus. Das P2 Store schafft es im Jahre 2017 nicht mehr die Paritionen lesbar ans Betriebsystem zu melden. Dadurch sind etwaig gespeicherte Kartendaten auf der Festplatte verloren. Rettungstools von Linux versagen ebenso. Das Partitionslayout sei beschädigt. Der P2 Store meldet über den P2 Store Manager aber einwandfreie Funktion.
Achso, der P2 Treiber ist auf dem aktuellen Stand.

Keine Kaufempfehlung
Lassen Sie es, erspart Euch den Frust und das Geld, es bringt nichts. Der P2 Store ist tot, fast.
Die einzige brauchbare Funktion ist die Nutzung als Kartenleser am PC oder Mac.

New old Stock: Sony Beta SX DNW-7P Kamera

Hallo,
Kuriositäten gibt es immer wieder, diesmal ist mir eine nagelneue!!! Beta SX Kamera geliefert worden. Unglaublich, ich habe noch nie eine Profikamera Fabrikneu ausgepackt.

Auf dem Karton steht zwar Thomson, drin steckt aber Sony.
Die Kamera wirkt nicht nur neu, sie ist auch absolut neu. Das gesamte Zubehör ist dabei und alles ist unbenutzt und neu!

Die Kamera stand vermutlich 19 Jahre in einem Lager und alle hatten diese wohl vergessen.
Es ist eine klassische 4:3 Kamera mit Beta SX Laufwerk, aufgezeichnet wird in MPEG2.
Beta SX fand in Deutschland kaum Verbreitung, gedacht als Weltformat für die Nachrichten (Berichterstattung). Beta SX sollte der Nachfolger für Betacam SP werden, dazu wurde digital in MPEG2 auf Beta SP Bandmaterial aufgezeichnet, bei doppelter Spielzeit (SP 30 Min, SX 60 Min.). Beta SX wurde extra “robust” entwickelt, damit auch in Krisengebieten eine erfolgreiche Aufnahme unter widrigen Umgebungen möglich war. Dies erreichte man, indem auf das Band viel “room” gelassen und eine sehr gute Fehlerkorrektur verwendet wurde. Der etwas erfolgreichere Nachfolger von Beta SX wurde IMX (ohne Beta Zusatz).

Natürlich habe ich die Betacam SX Kamera einem kurzen Funktionstest unterzogen.
Die Kamera funktioniert, Bild, Sucher und Laufwerk funktionieren.

Ich habe die Kamera wieder eingepackt und zurück in den Karton getan.
Es wäre zu schade damit zu filmen, der Zustand ist einfach “zu gut”.

Schützenfest Hesepe (Bramsche) Dreh Pfingsten 2016

Hallo,
das jh4all Team aus Hüllhorst war am vergangenen Wochenende wieder sehr fleissig.
Ziel war es, zum wiederholten mal, das dortige Schützenfest aufzuzeichnen.
Vom 13.05.2016 bis zum 15.05.2016 wurden die Aktivitäten mit den Kameras verfolgt und festgehalten.

Diesmal wurde die Zielscheibe und der Schütze mit zwei Kameras gefilmt.
Hierzu wurde die Sony DSR-300 sowie die kompakte Panasonic HDC Kamera verwendet.

Dabei wurden insgesamt 200 GB Videomaterial, unter anderem auf P2 Speicherkarten, aufgezeichnet.

Das verwendete Equipment umfasste diesmal:
– 2x Panasonic AG-HVX200
– 1x Panasonic AJ-HPX2100 mit Canon YJ13x6B4 IRS SX12 Optik
– 1x Sony DSR-300P
– 1x Panasonic HDC-SD1
– Regenschutz von Porta Brace und Kata

Regie & Planung: Jessica
Kamera: Marcel und Timo
Gaffa Tape specialist: Marcel

eine Palette Kameras bekommen

Hallo,
durch sehr tolle Kontakte haben wir eine ganze Palette Kameras nebst Zubehör bekommen.
Alles war professionell verpackt und kam bei uns unbeschadet an.

Es sind drei Kamerazüge von GrassValley und zwar die LDK-300 und LDK-100 in 16:9 Widescreen.

Vielen Dank für diese tollen Kameras, die wir gerne für ein nächstes Projekt einsetzen wollen.
In Kombination mit unseren LDK-20S eine sehr gute Ergänzung.

Toll das diese Technik nicht in den E-Schrott gewandert ist, leider passiert das (auch bei Profitechnik) viel zu häufig.