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Sony Kameras und Recorder von denen man lieber die Finger lassen sollte

Hallo,
hier mal ein kleiner, längst überfälliger Kommentar zu Sony (Profi) Kameras und Recorder von denen man besser die Finger lässt.

Wie üblich gibt es bei jedem Hersteller Produkte die entweder voll Panne sind oder die mit der Zeit erhebliche Fehler aufweisen. Ich habe mal hier ein paar aufgelistet die mir aufgefallen sind.

Ich habe auch Equipment aufgeführt das positiv hervorsticht.

 

Sony BVW-300 & BVW-400
Diese Kameras sind die damaligen Profi Kameras und lies bei Sony ordentlich die Kasse klingeln, Einsatz und verkauft in der ganzen Welt.
Nur leider zeigte sich nach einigen Jahren, dass die SMD Elkos der ersten Generation, das diese Kamera auch so kompakt werden ließ, sehr unzuverlässig waren und daher war oft ein großer Service nötig. Es gab von Sony extra Wartungskits zum Austausch der Elkos. Eine Wahnsinnige Arbeit, alle Boards waren betroffen. Besonders gerne gehen auch die Elkos auf dem Servo Board kaputt und das Laufwerk machte blödsinn. Ebenso gerne gingen die Rutschkupplungen im Laufwerk kaputt, das lag aber eher an der Alterung.
Lohnenswert für eine Reparatur? eher nein, aber ein must-have fürs Regal!
Ein absoluter Exot den man nirgends findet: die Sony BVW-300WS 16:9 Version.

Sony DXC-537
Diese System/ Dockkamera ist ein Albtraum.
Es handelt sich um eine 4:3 Kamera mit 2/3 Zoll Bayonett und “naja” Bildqualität.
Das Problem liegt an den damals verwendeten SMD Elektrolyt Kondensatoren, diese laufen mit der Zeit aus. Bei eingeschalteteter Kamera entwickelt die Elektronik wärme, diese Wärme sorgt für eine Reaktion mit dem Elektrolyt, die Platine und insbesondere die Leiterbahnen und noch viel schlimmer die Durchkontaktierungen werden verätzt und zerstört.
Ich hatte einige 537′ Köpfe in der Hand und habe auch versucht diese zu reparieren, aussichtlos. Klarer Fall: Sondermüll, nichtmal lohnenswert fürs Regal.

Sony DXC-D30 / DXC-D30WS
Weiter gehts im Gruselkabinett.
Es handelt sich hier um den “digitalen” Nachfolger der 537. Sony hat zwar bei dieser Kamera eine besserere Bildqualität abgelegt und die selternere WSP (16:9) Version angeboten, leider ist aber auch dieser Kamerakopf eher etwas fürs Regal oder für die Tonne.
Ebenfalls gehen bei dieser Kamera relativ pünklich die Kondensatoren kaputt, eine Reparatur lohnt sich kaum, der Aufwand ist hoch, die Dichte auf dem Board ist sehr hoch und man weis nicht ob doch noch eine Leiterbahn oder eine Durchkontaktierung hinüber ist.
zu allem Überfluss geht wohl ganz gerne mal der DSP Chip an dieser Kamera kaputt, dann ist es sowieso vorbei. Eventuell hat man einen anderen Kopf an der man dieses Board ausbauen kann, dann besteht etwas Hoffnung, naja.
Dieser Kamerakopf ist besser im Regal aufgehoben.

Sony PVV-1
Der erste low cost Beta SP Andock Recorder für die DXC Kamerafamilie.
Und auch der beschissenste.
Die Mechanik ist unausgereift und neigt zur Selbstzerstörung. Außerdem sind die Zahnräder mittlerweile sehr alt und brüchig, Ersatzteile gibt es nicht mehr.
Finger weg, geschenkt ist noch zu teuer!

Sony PVV-3
Beta SP Andocker der “neuen” Generation. Baugleich mit der UVW-100.
Dieser Recorder lief wenigstens.
Die Kondensatoren machten kaum Probleme und die Mechanik lief gut.
Kann man benutzen, in Zeiten von HD und 4K natürlich sinnfrei, axo und natürlich kann der nur 4:3 aufzeichen, laut Kommentar geht auch 16:9.

Sony BVV-5PS
was soll man sagen, der Panzer unter den BetaSP Dock Recordern.
Solide, massiv, schwer.
Da ging nicht viel kaputt, die Kopftrommel ist mit der BVW-35 – genau gleich.
Mit Adaptern andockbar an die DXC Familie.

Sony BVW-70 & BVW-75
Diese alt ehrwürdigen Betacam SP Recorder sind unverwüstlich, leider nicht.
Natürlich gehen in der Maschine der Reihe nach alle Kondensatoren kaputt. Am liebsten auf dem DM-59 (Demodulator Board ziemlich am Anfang der Signalkette kommend von der Kopftrommel), außerdem gehen dort die Delay Lines kaputt. Dortdrinn wird der Kleber/Isolator leitend. Dann sind noch Encoder und Decoder ganz gerne von defekten Kondensatoren betroffen, das übliche. Bei manchen (neueren?) Modellen gabs eine andere Platine für Audio out. Dort wurden SMD Elkos eingebaut, natürlich auch wieder Anfang 90′ schrottig, austauschen und Leiterbahnen reparieren, geht noch, ganz gerne gehen ein paar ICs kaputt, das ist machbar. Die Mechanik hatte ein paar Tücken durch die Schmierung oder das Zahnrad für den Ring Antrieb, nix dolles.
Nunja, wer eine Baustelle sucht wäre mit einer BVW- 60, 65, 70, 75, 95 genau richtig.

Sony BVW-D75
dies war die digitale Version der BVW-75, nicht ganz.
Es ist eigenlich eine PVW mit digital Erweiterung unter der BVW Label. Das Laufwerk stammt aus der PVW und war nicht so zuverlässig wie ein BVW Laufwerk. Ebenso waren die Boards nicht kompatibel mit den BVW Boards. Die Techniker hassten diese MAZ.
Eher eine Maschine mit der Ärger vorprogrammiert ist.

Sony BVW-35
portabel, Betacam SP, mit Henkel – zum wegwerfen.
Mechanik OK, Elektronik zum kotzen. Wer gerne sich die Finger verbiegen will ist hier genau richtig. Achso, defekte Kondensatoren, jap auch der!
Ach und das Alu Gehäuse diffundiert aus, sieht eklik aus und tut Mechanik und Elektronik auch nicht gut. (Sieht wie verschimmelt aus, trifft jede BVW-35!
Ab in die Tonne, scheiß Bildquali nur ein TBS und kein TBC macht keinen Sinn.

Sony BVW-50
Betacam SP Recorder, portabel mit Henkel, eventuell für die Tonne.
Bei diesem “modernen” portablen BetaSP Recorder verwendete Sony die ersten Board to Board interconnectoren auf Basis von Federklemmtechnik. Der Boardaufbau im inneren, Katastrophe. Für den Service wirklich furchtbar, da man sehr aufpassen muss, nicht die Verbinder zu beschädigen. Hier verwendete Sony auch SMD Kondensatoren, naja…. Der Kassettenschacht, bzw das Loading war wohl einer der Mechanik Schwachpunkte.
Die Bildqualität war okay, TBC war auch drinn, damit konnte man schon was anfangen und er konnte L-Tapes.
Wenn man eine BVW-50 für ne Kiste Bier bekommt, kann man sie nehmen. Mehr Geld ist der Kübel aber nicht mehr wert.

Sony DVW-A500P
Sonys Digital Betacam Flaggschiff funktioniert eigentlich ganz gut, wäre da nicht die Encoder Karte mit ihren Chips die gerne überhitzen. Direkt hinter der Kopftrommel sitzt die Platine. Die Kabel von der Drum gehen direkt drauf. Sind die Chips geldfarben und haben einen Kühlkörper drauf ist alles okay, dann hat man die moderne Version. Sind es Chips ohne Kühlkörper, viel Spass. Es gibt auch noch welche nur mit Kühlkörper, die sollen länger halten wurden aber durch die goldenen ersetzt. Auf der selben Platine gehen auch gerne die SMD Elkos kaputt.
Ansonsten geht kaum was kaputt.

Sony DVW-250
dieser digitale Nachkömmling der BVW-50 nun aber im Digital Betacam Format ist beim Service ebenfalls der Horror. Die Boards sind ähnlich der 50′ aufgebaut.
SDI in & out sowie L-Tapes und 16:9 mit diesen Features punktet die MAZ.
Wer eine Maschine günstig bekommt und die Wartung wurde gemacht, zuschlagen.

Sony DNV-5
der einzige BetaSX Andock Recorder überhaupt, für DigiBeta und für IMX gab es keinen Docker mehr.
Das Laufwerk machte ganz gerne Probleme, ob das die Software oder sonst was ist, keine Ahnung. Der SX Docker ist selten – und es braucht ihn auch keiner mehr.

Vermischtes DigiBeta/ SX / IMX
bei den DigiBeta Kameras DVW-700, 707 sind mir kaum Probleme bekannt.
Ebenso bei den Geräten aus der Betacam SX Reihe sind zwar Gerätefehler vorhanden, aber aufgrund dieser Einzeldefekte kann ich selbst nicht auf einen Serien-Murks schließen.
Die IMX Produklinie hat soweit ich weis auch kaum heruasragende Probleme.

 

Gerne erweitere ich die Liste.
Haben Sie noch einen Kommentar, gerne! Senden Sie mir Ihre Erfahrungen.

Broadcast Stative eingelandet – BTS Weiterstadt

Hallo,
eine Ära ist zu Ende.
Der letzte Rest von der Fernseh GmbH (Bosch Fernsehanlagen, BTS, Philips, Grass Valley) ist in der Insolvenz/Liquidation verschwunden. (nicht ganz, siehe Update)
Die BTS Systems hatte zur Aufgabe, nach der Abspaltung von Grass Valley, die Ü-Wagen Fertigung fortzuführen. Doch anscheinend blieben die Aufträge aus. In den leeren Hallen fanden sich nur noch wenige “wertige” “Materialien”. Es muss wohl schon lange kein Geld mehr rein gekommen sein, die Räumlichkeiten sahen traurig aus.

Aus dem Erbe der BTS Systems konnte ich zwei Profi Stative retten. Vielen Dank an den verantwortlichen Verwerter.


Ein Max Killi Holzstativ und ein Vinten Alu Stativ, beide für große Broadcast Kameras unterstützen uns nun bei zukünftigen Projekten.

Es war sehr traurig anzusehen, toll aber das ich etwas retten konnte.

 

Update 20.08.2015:
Totgesagte leben länger.
Die BTS (Systems Integration) ist wieder am Leben, durch die VIDI Darmstadt.
Wahrscheinlich aber nicht in den Räumen in Weiterstadt sondern in Darmstadt als Marke?

Großveranstaltung Schützenfest in Bramsche

Hallo,
die Crew hat am vergangenen Pfingstwochenende (vom 22.05. – 25-05.2015) ein Videomarathon hinter sich gebracht. Allerdings war es so umfangreich, dass es ohne Hilfe einer Crew nicht geschafft hätte.

Welches Equipment wurde eingesetzt?
2x Panasonic AG-HVX200 P2 HD Camcorder
1x Panasonic AJ-HPX2100 P2 HD Camcorder
1x Fujinon A8.5 Weitwinkel Objektiv
3x 32 GB P2 Karten
3x 16 GB P2 Karten
2x 8 GB P2 Karten
1x BTS LDK-93 für die Zielscheibe

Gedreht wurde größtenteils in DVCpro 50 in 16:9, einige Szenen wurden auch in DVCpro HD direkt aufgezeichnet. Aufgrund der enormen Menge an Material war es nicht möglich durchgängig in HD aufzuzeichnen. Es vielen 298 GB Video (Roh) Material an.

Der Festumzug am 25.05.2015 wurde aus einer Höhe von 22m mit Hilfe eines Steigers und der Panasonic AJ-HPX2100 HD Kamera aufgenommen.

Panasonic AJ-HPX2100E Festplatten Modus

Hallo,
die Panasonic HPX2100 hat ein tolles Feature an Bord:
USB Host – das bedeutet, man kann direkt eine mobile Festplatte mittels USB 2.0 anschliessen und die Aufnahmen von der P2 Karte darauf exportieren.

Dies ist speziell, wenn man unterwegs ist, oder nur wenige P2 Karten hat praktisch.
Um die Funktion nutzen zu können, muss die Funktion USB Host im Menü aktiviert werden
und die Festplatte über die Kamera formatiert werden. Danach kann die Kamera die Festplatte beschreiben aber auch später am PC oder Mac gelesen werden.

Ich verwende eine mobile USB 3.0 Festplatte mit 1TB von Toshiba. Das klappt gut. Die Transferleistung entspricht der normalen USB 2.0 Geschwindigkeit. Man kann im Menü die Verify Funktion abschalten, dann geht es schneller, ist aber von Panasonic nicht empfohlen.

Panasonic AJ-HPX2100E eingelandet

Hallo,
die erste Generation HD Kameras wird ausrangiert.

Einige stehen uns nun zur Verfügung.
Das nächste Projekt kann kommen, in HD. 🙂

Die Panasonic AJ-HPX2100 kann 720p auf P2 Karten aufzeichnen, ebenso auch das Bild direkt auf Full-HD hochskalieren und aufzeichnen. Vier Tonspuren, HD-SDI Ausgang, alles was man will.
Sie ist quasi der HD Nachfolger unserer Panasonic AJ-SDX900.

Panasonic HD Cine Kamera “Varicam” erhalten

Hallo,

es weihnachtet sehr.
Und ich habe eine der ersten und edelsten HD Kameras erhalten.

Es ist die Panasonic Varicam, der Name ist Programm, sie kann mit unterschiedlichen Bildraten aufzeichnen. Sprich SlowMotion ist direkt mit der Kamera möglich.
Die Varicam ist der Große Bruder der P2 miniCam.

Specs:
– 2/3 IT 3-CCD
– Total Pixel: 1370×744
– Effektiv Pixel: 1280×720
– Frame Rate 4 – 60
– Recorder: DVCPRO HD (720p 59,94Hz/ 720p, 60Hz)
– max Aufnahmezeit mit AJ-HP46LP Band: 46 Minuten
– ca. 39 Watt Stromverbrauch mit Sucher

Einen Wehrmutstropfen gibt es, sie zeichnet ausschließlich auf Band, DVCpro HD, auf.
Über HD-SDI gibt sie das HD Bild (clean feed) inkl. embedded Ton aus.

Sony DVW-790WSP ergattert

Hallo,
Timo hat eine Sony DVW-790WSP sehr günstig erhalten.
Toll dabei ist, dass das optionale SDI-Outputboard verbaut ist.
Die Kamera hat sehr wenig Betriebsstunden auf der zweiten Kopftrommel und sieht von aussen auch noch sehr gut aus.

Die DVW-790WSP ist die zweite Generation der Digital Betacam Kamerareihe.
Die erste Generation war die DVW-700P respektive die DVW-700WSP.
In der zweiten Generation wurde ein deutlich verbessertes “innenleben” verbaut, als in der ersten Generation, dass sehr stark an den Aufbau der BVW-300 Reihe erinnerte. Bei der zweiten Generation wurde auf eine kompakte Sandwichbauweise gesetzt und die Anzahl Boards wurde auf zwei Hauptboards + Subboards verringert.

Historie:
~ 1993 – 1. Gen DVW-700P CCD: “Digital 1000”
~ 1997 – 2. Gen DVW-707P CCD: “Power HAD”
~ 2005 – 3. Gen DVW-970P CCD: “Power HAD EX”

 

Live Event: filmen eines Theaterstücks mit Studiokameras

Hallo,

hier eine Zusammenfassung von einem Projekt in 2014.

Angefangen hat es mit der Idee, wir wollen mit Studioequipment ein Theaterstück auf der Freilichtbühne aufzeichnen. Wie wann stand noch nicht richtig fest.
Die ersten Ideen kamen dazu schon im Jahre 2013 und festigten sich zu einer konkreteren Idee im ersten Quartal 2014. In den ersten Equipmentplanungen waren schon zwei Studiokameras aus meinen Lagerbeständen und denen aus Wiesbaden angedacht. Das weitere “drum herum” war noch alles sehr vage.

Einiges änderte ich im April, als ich die Chance bekam drei LDK-20S Studiokameras abzuholen.

Als nun feststand, dass wir nun mit den besten SD-Kameras und in 16:9 aufnehmen konnten ging es so langsam an die Planungen welches Equipment man alles brauch. Nachdem nun alles schon wieder vorbei ist, wissen wir, man benötigt auch für solch ein Projekt viel Equipment, viel Verständnis (von allen Beteiligten, vor allem von den Frauen) und und und.

Auf was nehmen wir auf und wie nehmen wir auf?
Keine leichte Frage, anfangs gingen wir noch davon aus, dass wir alles alleine, sprich zu zweit stemmen mussten.
Eigentlich wollten wir direkt auf PC aufzeichnen, dann hätten wir aber die (digitalen) Vorteile der Kameras nicht nutzen können.
Also auf Band, aber bitte digital.
Ich habe noch einen Beta SX Recorder und Digi Beta und ….
Aber: wir erkannten schon recht früh, es wird doch einiges mehr an Gerätschaften und zwei oder drei ausgewachsenen MAZen mitnehmen ist ausgeschlossen, zu viel schlepperei.Wir haben dann auf eine kompakte (tragbare) Beta SX und Digi Beta aufgenommen.

Dann kam noch Ton, Bildkontrolle, Intercom und so weiter.
Es hörte nicht auf, was wir alles für unser “kleines” Projekt benötigten.
Somit galt es alles mögliche und unmögliche zu organisieren, zu basteln und zu lösen.

Intercom
Von Anfang an war mir klar, Intercom muss sein.
Anfangs noch lustig, dann unumgänglich. Wie soll ich mit der Bildkontrolle sprechen ohne Sprechverbindung? Nächstes Problem, wie baue ich ein Intercom wenn ich “nichts” für ein Intercom habe bzw. kein Geld dafür habe?
Es musste kreativ werden und einfach. Das wurde es auch und es hat wunderbar funktioniert.Beide Kamera BaseStations wurden durch ein Macgyver Kabel von mir verbunden und von nun an hatte man die Möglichkeit mit drei Headsets (2x Kamera, 1x Bildkontrolle) zu sprechen, simultan. Das war die günstigste und beste Lösung.

Ton
Ein kleines Mischpult, Kabel, Mikrofone und unmengen an Adaptern…

Bildkontrolle
Zwei Ikgeami CRT Monitore dienten zur Schärfe Kontrolle und die drei Flachbildmonitore dienten der Farbkontrolle.

Logistik und Aufbau
Freitags Mittags ging es los, ein Caddy war bis oben hin voll und mein Auto war auch voll.
Das alles wurde zur Freilichtbühne gefahren und dort ausgepackt und aufgebaut. Wir haben für den Aufbau inkl. erstem funktionscheck ca. 6 Stunden gebraucht, zu zweit bzw. dritt.
Der Samstag wurde auch noch zum Aufbau und Check bis Abends benötigt.

Die heisse Phase
Doch dann wollte der Ton überhaupt nicht.
Die Phantomspeisung an den Kamera Boards war deaktiviert, dass war schnell gefunden und korrigiert. Aber der Ton wurde nicht aufgezeichnet, weder auf dem SX Recorder, noch auf der DigiBeta.
Die entscheidende Frage: “Bist Du auf digital?” brachte uns weiter, denn alle Recorder wollten den Ton per SDI haben, wir haben aber den Ton per analog eingespeist, da waren die Settings falsch. Das wurde sofort korrigiert und schon ging alles.

Bild + Ton funktionierte
Nun konnte es los gehen. Die Technik funktionierte und dank Intercom konnten wir uns gut absprechen und kleinere Korrekturen vornehmen.

Live auf Band
Samstag Abends und Sonntags Nachmittags waren die Aufführungen.
Beide filmten wir. Samstags zeigte sich, dass wir als Team gut miteinander konnten.
Wir sprachen uns immer wieder ab und klärten fortlaufend die technischen Parameter.
Beispielswiese: Weissabgleich, Zustand der Recorder, Ton Qualität, Pausen etc.

Der Abbau
Dank der Hilfe, von allen aus dem Team, haben wir nur rund 4 Stunden für den Abbau aller Komponenten benötigt.

Lustige Kommentare:
– das muss alles mit Gaffertape geklebt werden- mehr Gaffer!

Unser Dank gilt der Leitung und den Akteuren der Freihlichtbühne Kahle Wart;
insbesondere den Firmen und netten Leuten für die großzügigen Spenden und das tolle entgegenkommen; ohne diese hätte es nicht geklappt. Danke!

GrassValley LDK Service End

Hallo,

Hier mal die Kameras und Zubehör die von GrassValley im -service end- sind.
Das bedeutet, für diese Produkte gibt es keine Ersatzteile und keinen Support mehr.

LDK 10 (p und S):
End of Production: 1997
End of Service: 2008

LDK 20 (p und S):
End of Production: 2004
End of Service: 2011 / 2012

Base Station:
End of Production: 2000
End of Service: 2011

OCP und MCP:
End of Production: 2006
End of Service: 2014

LDK 100, 110, 120, 150, 200:
End of Production: 2004
End of Service: 2011

LDK 6000 HD:
End of Production: 2002
End of Service: 2010

Ende 2014 fallen auch die folgenden HD Kameras aus dem offiziellen Support:
LDK-3000, LDK-4000, LDK-5000, LDK-6000 mk2, LDK-6200, LDK-7500

BTS LDK-10p Test nach CCD Block Tausch

Hallo,
ich habe den CCD Block meiner LDK-10p gegen einen anderen ausgetauscht.
Danach habe ich die Kamera einem Test bei sommerlichen Temperaturen ohne Schatten gemacht. Die Kamera lief mehrere Stunden und zeigte keine Bildfehler.

Der CCD Sensor ist ein 2/3 Zoll mit B4 Mount.
Ausserdem nativ 16:9 (Dynamic Pixel Managment) und auf 4:3 umschaltbar.